Was sind Zirkonkronen und warum werden sie bevorzugt?

Zirkonkronen bieten natürliche Ästhetik, hohe Stabilität und Metallfreiheit. Dank moderner Materialien sind Zirkonkronen langlebig, biokompatibel und ideal für Front- und Seitenzähne.

In der modernen rekonstruktiven und ästhetischen Zahnmedizin haben vollkeramische Werkstoffe metallbasierte Versorgungen weitgehend abgelöst, da Patienten heute höchste Ansprüche an biologische Verträglichkeit, Langlebigkeit und natürliche Schönheit stellen. Hochwertige zirkonkronen repräsentieren in diesem Zusammenhang die Spitze der zahntechnischen Werkstoffkunde, da sie aus hochreinem Zirkoniumdioxid hergestellt werden und eine außergewöhnliche Biegefestigkeit mit exzellenten optischen Lichtreflexionen vereinen. Ob nach ausgedehnten Kariesdefekten, wiederholten Wurzelkanalbehandlungen, traumatischen Zahnfrakturen oder zur harmonischen Neugestaltung der individuellen Lachlinie: Diese metallfreien Restaurationskörper schützen die verbliebene Zahnhartsubstanz zuverlässig vor Frakturen und fügen sich harmonisch in das biologische Weichgewebe ein. Da kein metallener Kern das einfallende Umgebungslicht blockiert, gehören unschöne dunkle Zahnfleischränder oder aschgraue Schatten der Vergangenheit an. Die biologische Inertheit des Werkstoffs verhindert toxische Reaktionen der Mundschleimhaut, während computergestützte CAD/CAM-Verfahren eine mikrometergenaue Passgenauigkeit garantieren. Wer nach einer zukunftsweisenden, dauerhaften und makellosen Gesamtrehabilitation für Front- und Seitenzähne sucht, findet in modernen zirkonkronen eine medizinisch wie visuell überlegene Therapielösung.

Was Versteht Man Unter Modernen Zirkonkronen in der Zahnmedizin?

Zirkoniumdioxid ist ein anorganischer, nichtmetallischer Hochleistungswerkstoff aus der Gruppe der Oxidkeramiken, der ursprünglich für extreme Belastungsszenarien in der Luft- und Raumfahrt sowie in der orthopädischen Endoprothetik entwickelt wurde. In der Zahnheilkunde durchläuft das Material einen hochpräzisen Sinterprozess bei Temperaturen von über 1400 Grad Celsius, wodurch eine polykristalline Gitterstruktur entsteht. Diese Struktur verleiht dem fertigen Gerüst eine Bruchzähigkeit, die selbst massivsten Kaukräften mühelos standhält.

Ein herausragendes Merkmal moderner zirkonkronen ist ihr vollständiger Verzicht auf jegliche Metalllegierungen. Während klassische Verblendkronen stets ein dunkles Metallgerüst benötigten, das mit opakem Zement abgedeckt werden musste, besitzt Zirkondioxid eine zahnähnliche Grundfarbe. Durch den Einsatz moderner Multilayer-Ronden, die bereits im Rohling fließende Farbverläufe vom opakeren Zahnhals bis zur transluzenten Schneidekante aufweisen, lässt sich die innere Anatomie natürlicher Zähne lebensecht und dreidimensional nachbilden.

Für Welche Patientengruppen Sind Zirkonkronen Besonders Geeignet?

  • Patienten mit Hohem Ästhetischem Anspruch: Personen, die im sichtbaren Frontzahnbereich eine vollkommen natürliche Lichtbrechung ohne künstlich wirkende Farbblockaden wünschen.
  • Personen mit Metallallergien und Unverträglichkeiten: Allergiker und elektrosensible Menschen, die auf Nickel, Kobalt, Chrom oder galvanische Mundströme sensibel reagieren.
  • Zähne mit Ausgeprägtem Substanzverlust: Zähne, die nach endodontischen Wurzelbehandlungen oder großflächigen Kariesdefekten durch Füllungen nicht mehr dauerhaft stabilisiert werden können.
  • Starke Kaukraftträger im Seitenzahnbereich: Patienten, die im Molarenbereich eine extrem druckfeste und kaufunktionell widerstandsfähige Rekonstruktion benötigen.
  • Implantatpatienten: Personen, die auf künstlichen Zahnwurzeln eine ästhetische und gewebefreundliche Suprastruktur ohne Schleimhautirritationen anstreben.

Welche Vorteile Bieten Zirkonkronen Gegenüber Klassischen Metallkronen?

Der direkte Vergleich zwischen metallgestützten Versorgungen und vollkeramischen Kronen offenbart erhebliche qualitative Unterschiede. Bei herkömmlichen Metallkeramikkronen schimmert die dunkle Legierung häufig durch das dünne Weichgewebe hindurch, was insbesondere bei einer natürlichen Gingivarezession zu einem unästhetischen grauen Randsaum führt. Vollkeramische zirkonkronen hingegen weisen eine weiße oder zahnfarbene Gerüststruktur auf, sodass selbst bei einem leichten Rückgang des Zahnfleisches im Alter kein störender Kontrast entsteht.

Darüber hinaus punktet das Material mit einer extrem geringen Wärmeleitfähigkeit. Metallische Legierungen leiten thermische Reize von heißen Getränken oder kalten Speisen blitzschnell an das Dentin und den Zahnnerv weiter, was zu ziehenden Missempfindungen führen kann. Oxidkeramiken fungieren wie ein isolierender Schutzmantel für das Zahninnere. Zudem verhindert die homogene, porenfreie Oberfläche von Zirkonoxid mechanische Abrasionen an den gegenüberliegenden natürlichen Antagonisten, sofern die Oberfläche meisterhaft glasiert oder hochglanzpoliert ist.

Biokompatibilität und Zahnfleischgesundheit: Warum Zirkon Überzeugt

Zirkonkronen Ästhetik und Anpassung

In der Mundhöhle herrscht ein anspruchsvolles Milieu aus schwankenden pH-Werten, aggressiven Enzymen und Millionen oraler Bakterien. Viele konventionelle Nicht-Edelmetall-Legierungen neigen unter diesen Bedingungen zu minimalen Korrosionsprozessen, bei denen Metallionen in das umliegende Parodontalgewebe freigesetzt werden. Dies kann chronische Entzündungen, Gingivitis und eine bläulich-graue Verfärbung der marginalen Schleimhaut zur Folge haben.

Im Gegensatz dazu verhält sich Zirkondioxid vollkommen bioinert. Das Gewebe toleriert die Keramikoberfläche so gut, dass sich das Epithel des marginalen Zahnfleischsaums direkt an den Kronenhals anlagern kann, ähnlich wie an natürlichem Zahnschmelz. Plaquebakterien und pathogene Biofilme finden auf der ultraglatten, dichten Keramikstruktur kaum mikroretentive Anhaftungspunkte. Für Patienten bedeutet dies ein dauerhaft entzündungsfreies, straffes und blassrosa Zahnfleisch rund um die Kronenränder.

Klinischer Ablauf: Wie Werden Zirkonkronen Schritt Für Schritt Eingesetzt?

Befunderhebung, Vorbehandlung und Zahnpräparation

Zunächst erfolgt eine eingehende klinische und röntgenologische Untersuchung des Zahnes. Kariesläsionen werden saniert und bei Bedarf stabile Stumpfaufbauten eingebracht. Unter lokaler Betäubung präpariert der Zahnarzt den Zahn substanzschonend mit einer definierten Hohlkehle, um dem Kronenrand einen exakten zirkulären Halt zu geben.

Digitaler Intraoralscan und Provisorische Versorgung

Anstelle unangenehmer Abformmassen mit Würgereiz erfasst ein hochpräziser 3D-Intraoralscanner die präparierte Zahnsituation innerhalb von Sekunden digital. Vor Verlassen der Praxis erhält der Patient ein passgenaues, zahnfarbenes Kunststoffprovisorium, das den beschliffenen Stumpf vor Reizen schützt und die Ästhetik aufrechterhält.

CAD/CAM-Fertigung, Einprobe und Definitive Befestigung

Im Dentallabor wird das dreidimensionale Design am Computer modelliert und aus einem monolithischen Zirkonblock gefräst. Nach dem Sinterbrand und der farblichen Charakterisierung erfolgt die klinische Einprobe im Mund. Nach Prüfung von Randschluss, Kontaktpunkten und Okklusion wird die Restauration adhäsiv oder mit bioaktiven Zementen dauerhaft befestigt.

Materialvergleich: Vollkeramik versus Metallkeramik im Überblick

Um die materialtechnischen und ästhetischen Eigenschaften verschiedener Restaurationsformen fundiert abzuwägen, hilft ein systematischer Leistungsvergleich. Moderne zirkonkronen setzen in den Bereichen Biokompatibilität und Bruchfestigkeit Maßstäbe, während alternative Verfahren jeweils spezifische Indikationsprofile bedienen. Die folgende Tabelle veranschaulicht die zentralen Differenzierungsmerkmale der führenden prothetischen Versorgungsformen:

Therapeutisches Kriterium

Monolithische Zirkonkrone

Metallkeramikkrone (NEM)

Lithiumdisilikat (Glaskeramik)

Biegefestigkeit (Megapascal)

Sehr hoch (ca. 900 bis 1200 MPa)

Hoch (Gerüst ca. 800 MPa, Keramik 100 MPa)

Mäßig-Hoch (ca. 400 bis 500 MPa)

Lichtdurchlässigkeit (Transluzenz)

Naturnah durch Multilayer-Technik

Vollständig opak (Lichtundurchlässig)

Exzellent (Höchste Schmelzbrillanz)

Zahnfleischverträglichkeit

Exzellent, bioinert, allergenfrei

Mäßig, Risiko von Gingiva-Tätowierungen

Exzellent, vollkommen biokompatibel

Substanzschonung (Wandstärke)

Sehr hoch (Geringer Abtrag ab 0,6 mm)

Gering (Hoher Abtrag für Metall + Keramik)

Mittel (Mindeststärke ca. 1,0 bis 1,5 mm)

Einsatzbereich im Zahnbogen

Front- und Seitenzähne, lange Brücken

Seitenzahnbereich, große Spannen

Bevorzugt Frontzahnkronen und Inlays

Wie Natürlich Wirken Zirkonkronen im Sichtbaren Frontzahnbereich?

Ein häufiges Vorurteil gegenüber früheren Keramiken der ersten Generation war deren kreidiges, monochromes Erscheinungsbild. Die moderne Werkstoffentwicklung hat diese Limitationen durch hochtransluzente Zirkonoxid-Varianten vollständig überwunden. Durch Modifikationen im Yttriumoxid-Gehalt lassen sich transluzente Zirkonkeramiken herstellen, deren Lichtstreuungsverhalten dem menschlichen Schmelz- und Dentinkomplex verblüffend gleicht.

Im anspruchsvollen Frontzahnbereich kombinieren Zahntechniker häufig ein zirkonbasiertes Innengerüst mit einer meisterhaften individuellen Schichtung aus Feldspatkeramik. Bei dieser Cut-Back-Technik wird der sichtbare Schneidekantenbereich manuell mit verschiedenen Effekt- und Schmelzmassen individualisiert. Dadurch entstehen natürliche Opaleszenzeffekte, Mammelons und Transluzenzen, die dafür sorgen, dass selbst im direkten Sonnenlicht oder unter künstlichem Scheinwerferlicht kein Unterschied zu den benachbarten echten Zähnen erkennbar ist.

Können Zirkonkronen Auf Zahnimplantaten Eingesetzt Werden?

Die Versorgung künstlicher Zahnwurzeln stellt besondere Anforderungen an Stabilität und Gewebeanschluss. Implantatgetragene Kronen müssen nicht nur die axialen und horizontalen Kaukräfte dauerhaft auffangen, sondern auch einen bakteriendichten Verschluss an der Durchtrittsstelle durch das Zahnfleisch gewährleisten. Auf Implantaten bieten zirkonkronen eine biomechanisch hervorragende und optisch perfekte Verbindung, da sie häufig direkt auf individuelle Zirkon-Abutments verschraubt oder zementiert werden.

Da Zirkonoxid keine Korrosionserscheinungen aufweist, wird das Phänomen einer Mukositis oder Periimplantitis durch Materialunverträglichkeiten signifikant minimiert. Wenn bei dünnem Weichgewebsbiotyp graue Titanaufbauten durch die Schleimhaut schimmern würden, verhindert eine weiße Zirkonstruktur jegliche ästhetische Einbuße. Die Festigkeit des Materials garantiert gleichzeitig, dass es bei funktionellen Belastungen im Schraubenkanal oder am Kronenrand nicht zu Ermüdungsbrüchen kommt.

Haltbarkeit und Lebensdauer: Wie Widerstandsfähig Sind Zirkonkronen?

  • Biegefestigkeit Über 1000 Megapascal: Die Materialhärte übertrifft traditionelle Glaskeramiken um das Doppelte bis Dreifache und widersteht extremen Kaukraftspitzen.
  • Phasenumwandlungsverstärkung: Bei Mikrorissen expandieren die Zirkonkristalle lokal, stoppen die Rissausbreitung und verhindern katastrophale Brüche.
  • Farbstabilität Über Jahrzehnte: Keine Farbveränderungen oder Verblassen durch Nikotin, Kaffee, Tee oder säurehaltige Nahrungsmittel.
  • Dauerhafte Randschlussintegrität: Dank CAD/CAM-Fräsung schließt die Kronenbasis fugenlos ab und schützt den Zahnstumpf vor Sekundärkaries.

Monolithisches Zirkon versus Individuell Verblendete Kronen

Vollanatomisches (Monolithisches) Zirkon

Monolithische Kronen werden aus einem einzigen Keramikblock ohne zusätzliche Schichtkeramik gefräst. Sie sind nahezu unzerstörbar und eignen sich ideal für den Seitenzahnbereich sowie für Patienten mit Zähneknirschen, da kein Risiko für Abplatzungen (Chipping) besteht.

Individuell Verblendete Zirkonkeramik

Hierbei dient das Zirkondioxid als hochstabiles Innengerüst, auf das der Keramiker manuell dünne Schichten aus Verblendkeramik aufbrennt. Diese Methode liefert im Frontzahnbereich eine unübertroffene Ästhetik mit maximaler optischer Tiefe.

Die Hybride Cut-Back-Lösung

Bei diesem modernen Kompromiss wird die Krone überwiegend monolithisch konstruiert, während lediglich die sichtbare bukkale Schauseite minimal reduziert und zart verblendet wird. Dies vereint maximale Bruchsicherheit mit erstklassiger Frontzahnästhetik.

Verursachen Zirkonkronen Schmerzen Während Oder Nach der Behandlung?

Schmerzfreie Zahnpräparation und Kroneneinpassung

Das Beschleifen des Zahnes sowie die Vorbereitung des Zahnfleischsaums erfolgen ausnahmslos unter einer wirksamen lokalen Betäubung. Der Patient spürt während der gesamten Sitzung lediglich leichte Vibrationen und die kühlende Wasserspülung der rotierenden Instrumente. Dank moderner Anästhetika verläuft die eigentliche Präparation vollkommen schmerzfrei und entspannt.

Nach dem Abklingen der Betäubung kann der präparierte Zahnstumpf vorübergehend leicht auf Temperaturwechsel reagieren, was auf die Reizung der Dentinkanälchen zurückzuführen ist. Diese Reizerscheinung klingt in der Regel nach wenigen Tagen vollständig ab, sobald der Nerv zur Ruhe kommt. Sobald die zirkonkronen mit speziellem Zement oder Adhäsivkleber dauerhaft versiegelt sind, ist das Zahninnere thermisch wie mechanisch geschützt, sodass ein normales und beschwerdefreies Kauen möglich ist.

Zirkonkronen Für Patienten mit Zähneknirschen (Bruxismus)

Nächtliches Zähneknirschen oder unbewusstes Kieferpressen übt enorme Kaukraftspitzen auf das stomatognathe System aus. Traditionelle Verblendkronen neigen unter solchen parafunktionellen Belastungen zu feinen Rissen und großflächigen Keramikabplatzungen an den Höckerspitzen. Für Bruxismus-Patienten galten aus diesem Grund über viele Jahre hinweg unschöne Vollgusskronen aus Gold als der einzige dauerhafte klinische Standard.

Vollanatomische, monolithische zirkonkronen stellen hierfür heute die zeitgemäße, ästhetische Alternative dar. Da sie aus einem massiven Block gefräst werden und keine aufgebrannte Schicht besitzen, ist ein Chipping physikalisch ausgeschlossen. Voraussetzung für den Erfolg ist eine penible Politur der Kauflächen: Eine hochglanzpolierte Zirkonoberfläche weist einen extrem geringen Reibungskoeffizienten auf und schont die Zähne des Gegenkiefers nachweislich besser als raue Naturzähne. Eine maßgefertigte Aufbissschiene für die Nacht rundet das therapeutische Konzept ab.

Gibt Es Mögliche Nachteile Oder Risiken Bei Zirkonkronen?

  • Aufwendige Korrekturmöglichkeiten: Nach dem finalen Sinterprozess können Form- und Farbkorrekturen nur noch unter großem technischem Aufwand durchgeführt werden.
  • Chipping-Risiko Bei Verblendungen: Bei mangelhaft abgestützter Schichtkeramik auf Zirkongerüsten können bei Überlastung feine Keramiksplitter abplatzen.
  • Anspruchsvolles Entfernen: Sollte eine Zirkonkrone in seltenen Fällen aufgetrennt werden müssen, erfordert dies spezielle diamantierte Spezialbohrer und Geduld.
  • Notwendigkeit Höchster Präzision: Ungenaue Präparationsgrenzen verzeiht das starre Keramikmaterial nicht; Zahnarzt und Dentallabor müssen eng kooperieren.

Optimale Pflege und Tägliche Reinigung von Zirkonkronen

Obwohl Zirkoniumdioxid ein künstliches Material ist und naturgemäß nicht von Karies befallen werden kann, bleibt die darunterliegende Zahnsubstanz am Kronenrand anfällig für bakterielle Angriffe. Eine gewissenhafte Mundhygiene ist daher die unverzichtbare Grundvoraussetzung für den langfristigen Erhalt der Pfeilerzähne. Zweimal tägliches Zähneputzen mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta und einer weichen bis mittelharten Bürste schützt den Randsaum zuverlässig vor bakteriellen Belägen.

Besondere Aufmerksamkeit erfordern die Zahnzwischenräume, da sich hier Speisereste festsetzen und Entzündungen der interdentalen Papillen auslösen können. Der tägliche Einsatz von Zahnseide oder passenden Interdentalbürstchen verhindert Plaqueansammlungen wirksam. Mindestens zweimal jährlich sollte zudem eine professionelle Zahnreinigung in Anspruch genommen werden, bei der geschulte Prophylaxefachkräfte weiche und harte Beläge schonend mit Pulverstrahlgeräten entfernen und die Kronenränder auf Hochglanz nachpolieren.

Abgrenzung: Wann Eignen Sich Veneers Oder Zahnfüllungen Besser?

Minimalinvasive Ästhetische Füllungen

Liegt lediglich ein kleinerer Kariesdefekt vor oder muss eine einzelne Schmelzkante korrigiert werden, reicht oft eine formstabile Aestetische Zahnfullung aus Kompositharz aus, ohne dass der Zahn zirkulär für eine Krone beschliffen werden muss.

Hauchdünne Porzellanveneers

Wenn ausschließlich die sichtbare Frontfläche gesunder Schneidezähne optisch veredelt werden soll, stellen grazil gestaltete Porzellanveneers die substanzschonendere Lösung dar, da hier nur ein minimaler Schmelzabtrag von 0,3 bis 0,6 mm erforderlich ist.

Die Indikation Für Zirkonkronen

Ist der Zahn jedoch zirkulär geschwächt, wurzelbehandelt oder fehlen tragende Höcker im Seitenzahnbereich, bietet nur eine vollwertige Zirkonüberkronung die notwendige statische Rissfestigkeit und zirkuläre Fassung.

Welche Faktoren Bestimmen Die Gesamtkosten Für Zirkonkronen?

Die finanzielle Investition in eine zirkonbasierte Kronenversorgung setzt sich aus zahnärztlichen Honorarleistungen und zahntechnischen Laborkosten zusammen. Den größten Posten bilden die Fertigungskosten im Dentallabor: Die Anschaffung modernster 5-Achs-Fräsmaschinen, computergestützter 3D-Scanner und spezieller Sinteröfen erfordert hohe Investitionen, die sich im Stückpreis der Keramikelemente widerspiegeln. Zudem beeinflusst der Veredelungsgrad – ob vollmonolithisch oder aufwendig handgeschichtet – den Gesamtaufwand maßgeblich.

Auf zahnärztlicher Seite fließen vorbereitende Therapiemaßnahmen in die Rechnung ein. Müssen vorab alte Amalgamfüllungen ausgetauscht, Wurzelkanäle revidiert, Stifte gesetzt oder parodontale Vorbehandlungen durchgeführt werden, erweitert sich der Behandlungsumfang entsprechend. Gesetzliche Krankenkassen gewähren in vielen Ländern feste Zuschüsse für die Regelversorgung; die Mehrkosten für die metallfreie Vollkeramik trägt der Patient als Eigenanteil, sofern keine private Zahnzusatzversicherung greift.

Häufig Gestellte Fragen Zu Behandlung und Haltbarkeit

Viele Patienten erkundigen sich vor dem Eingriff, ob Zirkonoxid im Laufe der Jahre durch Farbpigmente aus Tabakrauch, Rotwein oder Kurkuma nachdunkeln kann. Da das Material eine glasierte, vollkommen geschlossene Kristalloberfläche besitzt, dringen Farbmoleküle nicht in die Keramik ein; die Restauration behält ihre Farbbrillanz dauerhaft bei. Ein weiterer Punkt betrifft die Erkennbarkeit bei Sicherheitskontrollen: Zirkoniumdioxid ist nichtmagnetisch und löst an Metalldetektoren an Flughäfen keinerlei Alarm aus.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass vollkeramische zirkonkronen heute die verlässlichste Symbiose aus biologischer Neutralität, statischer Belastbarkeit und makelloser Zahnästhetik darstellen. Bei professioneller zahnärztlicher Präparation, digital gestützter Fertigung und konsequenter häuslicher Mundpflege bieten sie Patienten über Jahrzehnte hinweg ein vollkommen natürliches Kaugefühl und ein strahlendes, selbstbewusstes Lächeln.

Arztprofil

Dr. Jonathan CAN ATALAY

Autor und medizinische Prüfung

Dr. Jonathan CAN ATALAY

Prothetiker

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Veröffentlicht: 12.11.2025
Aktualisiert: 27.09.2026

Dieser Inhalt wurde gemäß dem Ansatz des Medizinischen Publikationsausschusses von Hospitadent hinsichtlich medizinischer Richtigkeit, Aktualität und Patienteninformation bewertet.

Unsere Auszeichnungen

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2019 – 2020

Gesundheitstourismus-Champion

Seit seiner Gründung bietet Hospitadent Patienten, die von allen Kontinenten für den Gesundheitstourismus reisen, Mund- und Zahnpflege. In der Forschung des Verbands der Dienstleistungsexporteure von 2019 und 2020 belegten wir den ersten Platz in der Kategorie Zahnmedizinische Gesundheitsdienste. Im selben Bericht belegten wir 2019 den 15. Platz unter allen Gesundheitseinrichtungen und stiegen 2020 auf den 10. Platz auf. Mit kompromissloser Kundenzufriedenheit bleibt Hospitadent die Gesundheitseinrichtung, die die meisten internationalen Mund- und Zahnpatienten behandelt.

2013

TEMOS International Quality Certificate

Geführt von spezialisierten internationalen Abteilungen begrüßt Hospitadent Patienten aus dem Ausland ohne Sprachbarrieren und bietet Unterstützung bei Unterkunft, Stadt- und Bosporus-Touren, Concierge-Beratung, Behandlungslogistik und Medikamentenunterstützung, um die Zufriedenheit auf ihrem Höhepunkt zu halten. Mit dem Ziel, die gleichen Qualitätsstandards sowohl für türkische als auch für ausländische Patienten anzuwenden, erhielten wir 2013 das TEMOS-Zertifikat "Internationale Qualität in der Zahnpflege"—eine Akkreditierung, die von der Organisation vergeben wird, die die Qualität der Patientenbetreuung weltweit auf der Grundlage des Qualitätssiegels "Made in Germany" bewertet und zertifiziert.

2020

Turquality Markenunterstützungsprogramm

Seit 16 Jahren hilft das Turquality Markenunterstützungsprogramm türkischen Produkten, ihr Image im Ausland aufzubauen und zu fördern. Dental Group Hospitadent erwarb das Recht, dieser Initiative beizutreten und einen wichtigen Schritt auf seinem Branding-Weg zu machen. Als erste zahnmedizinische Gesundheitsgruppe in einem Programm, das nur fünf Krankenhäuser aus dem Gesundheitssektor umfasst, beweist dies nicht nur das Qualitätsimage, das wir projizieren, sondern auch die hohen Standards, die wir einhalten.

2018

Stevie Awards – Innovativster Kundenservice

Die Stevie Awards, weltweit anerkannt für die Auszeichnung herausragender Organisationen und Führungskräfte, sind das einzige internationale Geschäftspreise-Programm. Im Jahr 2018 wurde Hospitadent das erste Krankenhaus in der Türkei, das einen Stevie Award gewann, indem es den Preis "Innovativster Kundenservice des Jahres" erhielt. Signature-Erlebnisse wie Smiling Center, Digital Smile Design und Dental SPA spielten eine entscheidende Rolle beim Erhalt dieser Auszeichnung.

2019 – 2020

Dienstleistungsexporteure Verband Auszeichnung

Seit seiner Gründung dient Hospitadent Zahnpatienten aus der ganzen Welt und wurde vom Verband der Dienstleistungsexporteure im Programm Champions des Dienstleistungsexports geehrt, das den steigenden Wert der türkischen Dienstleistungsindustrien feiert. Dank seines Beitrags zur nationalen Wirtschaft erhielt Hospitadent ein Erfolgszertifikat und belegte 2019 den 15. Platz unter allgemeinen Gesundheitseinrichtungen und 2020 den 10. Platz und führt weiterhin Mund- und Zahnbehandlungen mit unerschütterlichem Fokus auf Patientenzufriedenheit an.

2021

Great Place To Work® Zertifiziert

Basierend auf der von unseren Teams durchgeführten Umfrage zur Mitarbeitererfahrung und -zufriedenheit bewertete GPTW Türkei Hospitadent und verlieh uns die Auszeichnung "Great Place To Work® Zertifiziert". Als erstes und einziges Zahnkrankenhaus, das dieses führende Arbeitsplatzkulturzertifikat besitzt, setzt Hospitadent seine Reise zu vielen weiteren Erfolgen fort.